Berlin Career College
Masterstudiengang Leadership in digitaler Kommunikation
Kommunikation I beeinhaltet viele kommunikationswissenschaftliche Aspekte des berufsbegleitenden Masters

K1 | Kommunikation I

Modulbeschreibung
K1

Die Themengebiete des Moduls werden in vier großen Blöcken behandelt:

  • Kommunikation und Medien: Modelle, Theorien, Entwicklungen
  • Internet-Nutzerpsychologie, Nutzer- und Konsumentenverhalten
  • Audiovisuelle Kommunikation und Digitalisierung
  • Methoden der empirischen Markt- und Trendforschung

Die Blöcke beleuchten dabei jeweils unterschiedliche Aspekte der Kommunikation, die sich inhaltlich ergänzen und deren Kenntnis insgesamt eine Voraussetzung für das professionelle Verstehen und Managen von Kommunikationsprozessen ist.
So vermittelt der erste Block des Moduls grundlegendes Wissen über Kommunikationsprozesse und die Entwicklung und Wirkungsweisen medialer Kommunikation, während sich der zweite Block speziell der Analyse und Gestaltung audiovisueller Kommunikation im digitalen Kontext widmet. Der Bereich Nutzerpsychologie nimmt die Rezipienten digitaler Kommunikation ins Visier und beleuchtet Aspekte wie Verhalten, Entscheidungs- und Informationsverarbeitungsprozesse sowie mögliche Segmentierungen von Konsumenten und Internetnutzern. Mit welchen Methoden sich Informationen über Rezipienten, Märkte und Trends als essentielle Basis jeder zielgerichteten Kommunikationsplanung ermitteln lassen, wird schließlich im letzten Block behandelt.


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​Modulziele

Die Studierenden können nach Abschluss des Moduls Medien und Kommunikation analysieren und verstehen sowie die damit verbundenen Prozesse, deren Komplexität und Interdependenzen. Sie besitzen ein vertieftes Verständnis medialer Strukturen sowie Inhalte in Theorie und Praxis und können die vermittelten sowie diskutierten theoretischen Modelle und analytischen Methoden auf praktische Aufgaben und Probleme anwenden. Sie können sich analytisch-fachlich mit Medien und Kommunikation auseinandersetzen sowie komplexe Arbeits- und Produktprozessen der Medienkommunikationsbranche verstehen. Sie verfügen über Analyse- und Gestaltungskompetenz für verschiedene filmische Formate sowie die damit verbundenen Kommunikations- und Verbreitungsziele.

​Gewichtung der Prüfungsleistung

Die Prüfungsleistung besteht aus einer Portfolioprüfung: Recherche, Präsentation von Teilarbeitsschritten im Plenum und Ausarbeitung (Hausarbeit) von Ergebnissen der Projektarbeit.
Zu Beginn des Moduls wird die Aufgabe zur Hausarbeit gestellt, die alle vier Themengebiete des Moduls in gleicher Gewichtung für die Gesamtnote umfasst. Die jeweiligen Themengebiete fließen zu jeweils 25 Prozent in die Benotung ein.

Kommentare
Tapper2018

Christoph Tapper

Kommunikation und Medien

Nach der Betrachtung grundlegender Theorien von Kommunikation und Kommunikationsprozessen im Kontext der Medienentwicklung, werden verschiedene Modelle zur Mediennutzung sowie zur Kommunikations- und Medienwirkungsforschung behandelt. Dabei werden insbesondere Ansätze zu den Wechselverhältnissen von Kommunikation und Persuasion, von interpersonaler und Massen-Kommunikation, von Medien und öffentlicher Meinungsbildung oder von Realität und Medienrealität dargestellt, darunter Agendasetting, Uses-and-Gratifications-Approach, ELM, Kultivierungsansatz und Mehrstufen-Ansätze.
Besonderes Augenmerk gilt dabei der Ableitung und Diskussion praktischer Anwendungsmöglichkeiten der erörterten Theorien: So schließt sich an die meisten vorgestellten Modelle ein aus der Kommunikationspraxis entlehntes Fallbeispiel an, in dem die Studierenden in Gruppenarbeit oder in gemeinsamer Diskussion im Kurs den zuvor vermittelten Stoff praktisch anwenden und vertiefen können.

Zu Beginn des Kontaktstudiums werden die Literaturliste sowie das Seminarskript zum Teilmodul in das Intranet Campus gestellt.

Becker

Prof. Dr. Justin Becker

Markt- und Trendforschung

Für jede zielgerichtete Entscheidung ist eine solide und gesicherte Informationsbasis erforderlich. Im ersten Bereich, Marktforschung, lernen die Studierenden die konzeptionellen und methodischen Grundlagen der Informationsbeschaffung kennen. Vor allem die Methoden der Primärforschung (Befragung, Beobachtung, Experiment) werden ausführlich dargestellt. Hierzu ist eine Einführung in die Messtheorie notwendig.
An einem praktischen Fallbeispiel wird ein Marktforschungsprojekt eigenständig geplant. Anschließend werden Datenbereinigung und -auswertung erklärt.

Die Zukunfts- und Trendforschung bildet den zweiten Teil. Dazu werden auch hier die einzelnen Methoden vorgestellt. Vor allem der wissenschaftliche Erklärungsgehalt von Ansätzen der Trendforschung wird kritisch diskutiert.

Daenzler 1

Dr. Stefanie Dänzler

Audiovisuelle Kommunikation und Digitalisierung

Unser Bedürfnis und Bedarf an Informationen und Werbung ist mit den klassischen Massenmedien recht gut befriedigt und gesättigt, wenn nicht sogar übersättigt. Mit der technologischen Entwicklung und der Möglichkeit auf neuen Endgeräten neuartige audiovisuelle Kommunikation zu senden ist der Informationsmarkt noch vielfältiger und größer geworden. Er ist grenzenlos, beliebig und komplett unübersichtlich. Der Markt an Informations- und Werbegütern ist für den Einzelnen inzwischen unüberschaubar und für die Botschaft der Marke ist es noch schwerer und komplexer geworden, zum Konsumenten durchzudringen. Fast „Jeder“ kann Anbieter von Informationen und Kommunikationsbotschaften werden. Die Marken haben die Qual der Wahl, ein unendliches Angebot an technischen und konzeptionellen Möglichkeiten, ihre Werbebotschaften mit einem begrenzten Kommunikationsbudget effizient und effektiv einzusetzen. Eine Aufgabe die immer komplexer und unüberschaubarer wird. Im ersten Teil des Seminares werden die theoretischen Grundlagen der audiovisuellen Medien und deren Kommunikation vermittelt. Der zweite Teil gibt Einblicke in die Abläufe der digitalen audiovisuellen Medienproduktion und der kreativen Entwicklung von Kommunikationsideen in der Praxis.


PROF ANDREAS MACK 2014

Prof. Andreas Mack

Internetnutzer-Psychologie, Nutzer- und Konsumentenverhalten

Zur Beschreibung und Analyse des Verhaltens von Internetnutzern eignen sich die Konstrukte und Prozesse des Konsumentenverhaltens. Nach konkreten Beispielen aus dem Nutzerverhalten im Internet folgt eine Einführung in das Konsumentenverhalten mit dem Ziel, den Teilnehmern eine wissenschaftlich fundierte und pragmatisch nutzbare Tool-Box für die Analyse des Nutzerverhaltens vorzustellen.
Um Verhaltenstypen in Zielgruppen anzulegen, werden die Sinus-Milieus eingeführt und zur Typenanalyse und –bildung herangezogen. Verhaltensdimensionen und Nutzertypen werden wiederum mit Marktpotenzialen und Trends abgeglichen, um die Relevanz von Nutzertypen für die Segmentierung beurteilen zu können.
Insgesamt entsteht so ein Überblick von wissenschaftlichen Methoden und pragmatischen Werkzeugen, zur Analyse des Verhaltens von Nutzern im Internet. Ein Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf Prozessen der Informationsaufnahme und –verarbeitung, die für Konsumentscheidungen relevant sind.

Die Werkzeuge aus der Tool-Box werden in aufeinander aufbauenden Übungsteilen vertieft.

Werfen Sie einen Blick über den Tellerrand

Master: Leadership in digitaler Kommunikation

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