Berlin Career College
Masterstudiengang Leadership in digitaler Kommunikation
Das Modul Gestaltung beeinhaltet kreative Elemente aus Digitaler Kommunikation

G1 | Gestaltung I

Modulbeschreibung
G1

Gestaltung – jenseits von Dekoration und Verschönerung – bildet die zentrale Schnittstelle zwischen Medien und Nutzern.
Ein breites Basiswissen hinsichtlich historischer, kognitiver und ästhetischer Grundlagen von visueller, multimedialer und serviceorientierter Gestaltung, soll mit der Fähigkeit technische und praktische Übungen anzuwenden, eine Basis aus Wissen und Können für heterogene Problemstellungen in der Kommunikation vereinen. Die Teilnehmer sollen Design als multidimensionale Strategie und integriertes Arbeiten in allen Lebensbereichen verstehen lernen. Ästhetik und Modellbildung spielen eine ebenso wichtige Rolle, wie technische und mediale Formate, ethische Grundhaltung, Globalisierung und nutzerorientiertes Design. Das Ziel, mittels Design-Innovation Wirkung und Werte zu erzielen, beinhaltet die Integration von Design auf allen Managementebenen.

Iteratives Annähern mittels kreativer Methoden soll das Bewusstsein für Prozesse, teambasiertes Entwerfen und strategisches Denken und Wissen schaffen. Fallstudien und Forschungsansätze bilden dabei ein heterogenes Fundament für das Verständnis und die Arbeit an komplexen Problemstellungen.

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Masterstudiengang Leadership in Digitaler Kommunikation lädt zur Podiumsdiskussion und Präsentation des Modul Gestaltung I in die „Denkerei / Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“ ein.

23. März: Design-Strategien zur Erhaltung der Zukunft

Prof. Dr. Christof Breidenich lädt am 23. März um 17 Uhr zu einer ungewöhnlichen Präsentation der Abschlussarbeiten von Studierenden des LDK-Moduls Gestaltung I in die Denkerei / Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen ein (Oranienplatz 2, 10999 Berlin). Der US-amerikanische Sozialwissenschaftler Herbert Simon definierte Gestaltungsprozesse, die sich auf die Zukunft beziehen, als Notwendigkeit bestehende Situationen in gewünschte Situationen zu transformieren. So unkünstlerisch und banal dieses Diktum auch klingt, so groß sind die Herausforderungen für die Strategie von Innovation in Unternehmen, bei Marken und in Organisationen. Wie gestalten wir die Zukunft, unter der Bedingung mit den Folgen unseres Tuns dauerhaft leben zu können? Die Studierenden stellen Ihre Zukunftsvisionen in Speed Präsentationen von wenigen Minuten vor. Eine Jury bestehend aus Alumni des Studiengangs evaluieren die Performances und verleihen der besten Arbeit einen Überraschungspreis.

Kernfragen:

  • Was tun wir und wie gehen wir vor, wenn wir Innovation gestalten wollen?
  • Welche Gewichtung der Anteile von logischem und latenten Wissens und Denkens sollten Führungskräfte in Unternehmens- oder Teamprozessen zulassen?
  • Welchen Anteil hat das Spekulative an der Lösung und der Auffindung von reellen Problemen? Welchen Wert hat der Blick in die Zukunft unter der Fragestellung „Was wäre wenn...“?

Bei dem Gedanken an „Design“ ist meistens die Gestaltung von Produkten, Marken, Kommunikation, Information oder Interfaces in analogen oder digitalen Lebenswirklichkeiten gemeint. Zunehmend gerät jedoch die Beziehung der Menschen als Nutzer dieser gestalteten Umgebungen – und damit deren Erfahrung, Zufriedenheit und das Vertrauen gegenüber den Artefakten – in den Fokus des designerischen Handelns und Denkens. Der Einzug des Sozialen und des Politischen als Kontextfaktor für Gestaltungsprobleme führt nicht nur zur Frage der Problemlösung, sondern ebenso zu deren Auffindung und Erkennung.

Design-Strategien zur Erhaltung der Zukunft

Projektpräsentation des Modul Gestaltung I

23. März 2018, 17 Uhr

DENKEREI / AMT FÜR ARBEIT AN UNLÖSBAREN PROBLEMEN

Oranienplatz 2, 10999 Berlin

www.denkerei-berlin.de

Anmeldung erbeten: k.bernsee@udk-berlin.de

Modulziele

Die Studierenden kennen nach Abschluss des Moduls die systematischen und historischen Grundlagen des Designs. Sie haben einen Überblick über seine Methoden und Wirkungsfelder. Sie wissen, welche Aufgaben Design innerhalb der Führungsaufgaben der Kommunikation wahrnimmt. Die Studierenden haben Elemente von Designprozessen kennengelernt und an Fallstudien praktisch umgesetzt. Sie können Design als Erfolgsfaktor einschätzen und gewinnbringend einsetzen.

​Gewichtung der Prüfungsleistungen

Die Prüfungsleistung besteht aus einer Portfolioprüfung. Die Note setzt sich wie folgt zusammen:

  • 20 Prozent Recherche und Projektidee
  • 50 Prozent Konzeption, Entwurf, Umsetzung
  • 30 Prozent Präsentation und Dokumentation
Kommentar
breidenich

Prof. Dr. Christof Breidenich

Substantielle Veränderungen in einer Welt mit stetig steigender medialer Komplexität werden immer dann wirksam, wenn Orientierung, Vereinfachung und Zugänglichkeit für den Kunden (Rezipienten) in höchstem Maße gewährleistet sind. Dabei definiert sich Design nicht als Verschönerung der Dinge, sondern als Strategie zur Problemlösung und Verbesserung von Informations- und Kommunikationsprozessen in Werbung, Corporate Identity, Interface-Benutzung, Multi- und Cross-Media.

Werfen Sie einen Blick über den Tellerrand

Master: Leadership in digitaler Kommunikation

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