Berlin Career College
Masterstudiengang Leadership in digitaler Kommunikation
Leadership in Digitaler Kommunikation g2

G2 | Gestaltung II

Modulbeschreibung
G2

Schwerpunkt des Moduls ist die praxisnahe Anwendung von Gestaltungsprozessen im digitalen Medium. Anhand einer beispielhaften Projektaufgabe werden die Studierenden einzeln oder in Gruppen einen Designprozess durchlaufen – von der Beauftragung bis zur Produktion. Dabei werden verschiedene Bereiche der digitalen Gestaltung berührt und Werkzeuge und Methoden von Kreativprozessen untersucht. Die drei Blöcke begleiten den Designprozess von der Recherche- und Konzeptionsphase über die gestalterische und technische Umsetzung bis zur prototypischen Produktion und Dokumentation.

Begleitend zu den Blöcken werden Experten als Gastreferenten eingeladen sowie vor Ort besucht, es werden aktuelle theoretische und wissenschaftliche Diskurse thematisiert und besprochen. Das Modul greift Inhalte aus dem Modul Gestaltung I auf, indem es die dort erlernten Grundlagen in einem Projekt anwendet, sich auf Entwicklungen und Technologien des digitalen Mediums fokussiert und den Prozess der Kreation und Innovation als übergreifende Methode in den Mittelpunkt stellt. Die Studierenden erhalten einen detaillierten Überblick über die aktuelle digitale Gestaltung und erlernen den Umgang mit Werkzeugen von Kreativprozessen, die sich auch in anderen Bereichen der Innovation anwenden lassen.


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Modulziele

Die Studierenden können nach Abschluss des Moduls Gestaltungsprozesse in digitalen Medien praxisnah anwenden. Sie können Design beauftragen und bewerten. Sie können Kreativ- und Innovationsmethoden anwenden. Sie kennen aktuelle Tendenzen und Strömungen in digitalen Medien und können diese kritisch einschätzen und kritisch bewerten.

​Gewichtung der Prüfungsleistungen

Die Prüfungsleistung besteht in einer Portfolioprüfung: Recherche, Präsentation und Ausarbeitung (Projektdokumentation oder Hausarbeit) von Arbeitsergebnissen. Voraussichtlich findet am Ende des Moduls eine öffentliche Abschlusspräsentation statt.



  • Schlüssigkeit des Gesamtkonzeptes (30 Prozent)
  • methodisches, handwerklich sauberes Vorgehen (40 Prozent)
  • Kreativität und Innovation der Lösung (30 Prozent).
Kommentar
andreas-kraft

Andreas Kraft

Digitale Gestaltung und Kommunikation

Was ist heute in der Kommunikation nicht digital? Das Digitale ist kein Aushängeschild mehr, sondern fester Bestandteil fast jeder Kommunikation, in täglicher Benutzung und aus kaum einem Leben mehr wegzudenken.
Während Kommunikation immer einfacher über digitale Kanäle mit den Konsumenten in Dialog treten kann, wird es jedoch immer schwieriger auch effektiv und glaubhaft zu kommunizieren: Anwender werden immer anspruchsvoller, was Gestaltung und Benutzbarkeit dieser Gestaltung im digitalen Umfeld bedeutet. Gestaltung beschränkt sich nicht mehr nur auf die sichtbare Form, sondern auch immer mehr auf Ablaufprozesse, Benutzbarkeit und die Funktion des Objektes. Es wird deutlich, dass Gestaltung ein elementarer Bestandteil des Kommunikationsprozesses ist, der Verhalten, Umgang und Beziehung mit einschließt. Aus diesem Grund ist ein Verständnis des gestalterischen Prozesses, eine Kenntnis seiner Methoden und Werkzeuge, sowie die Beurteilung seiner Ergebnisse für jeden, der digitale Kommunikation strategisch einsetzen und steuern will, von elementarer Bedeutung.

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Master: Leadership in digitaler Kommunikation

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